Lichters Schnitzeljagd: Numidisches Huhn


Bei diesem Rezept ist es nicht ganz klar, ob tatsächlich ein numidisches Huhn, also ein Huhn aus Numidien, gemeint ist (Numidien = Land im antiken Nordafrika, heute etwa Algerien und Tunesien). Wenn es also ein afrikanisches Huhn wäre, käme ein Perlhuhn in Frage (allerdings auch durchaus andere Arten).


Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Hühnerbrüste (1 ganze geteilt) und je nach Hunger zusätzlich 2 Schenkel
  • ¼ TL Asa Foetida (Pulver) – erhältlich im Asialaden
  • ½ TL Pfeffer
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • ½ TL Koriander
  • ein paar Blättchen Weinraute (Achtung: nur in Gewürzdosierung verwenden. Weinraute kann in großen Mengen abtreibend wirken – nicht für schwangere Frauen, alternativ kann man Cynar verwenden, das ist ein italienischer Kräuterlikör aus Artischocken, der einen ähnlich leicht bitteren Geschmack hat)
  • 4 Datteln
  • 50 g Pinienkerne
  • 1 EL Olivenöl Honig nach Geschmack (1–2 EL)
  • ebenso Weinessig
  • 1-2 EL Fischsoße (erhältlich im Asialaden)
  • 1 kleines Glas lieblicher Weißwein
  • Mehl


Zubereitung:
Die Hühnerteile waschen und in Wasser etwa 10 - 15 Minuten kochen, danach die Schenkel häuten und alles mit Pfeffer und mit dem Asa foetida-Pulver einreiben. In der Pfanne oder im Backofen scharf anbraten und anschließend etwa 15 Minuten bräunen lassen.


Für die Soße die Pinienkerne ein paar Stunden einweichen, einige kann man zurückhalten und kurz vor der Fertigstellung der Sauce in einer Pfanne anrösten.

 

Pfeffer, Kreuzkümmel, Koriander, 1 Prise Asa Foetida und etwas Weinraute im Mörser zerreiben.

 

Die eingeweichten Pinienkerne zu einer Paste zerreiben - sie sorgen für eine schöne Sämigkeit der Sauce. Die Pinienkernpaste, Wein, Honig, Fischsoße, die klein geschnittene Datteln, Öl und Essig in einen Topf geben und Gewürzmischung aus dem Mörser einrühren. Alles zusammen etwa 10 Minuten kochen lassen und bei Bedarf mit etwas Mehl andicken.

 

Die Soße über die Hühnerteile geben und eventuell noch mit frisch geriebenem Pfeffer überstreuen.

 

 

 

Rezept: Marianne Hilke

Quelle: Lichters Schnitzeljagd 9.5.2014

  


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