Austern mit Chester-Brot-Türmchen


Austern genießt man am besten pur.

 

Natürlich muss man wissen, wie man sich den hermetisch verschlossenen Schalentieren nähert: mit einem Austernöffner, einem kurzklingigen Messer, das man am Scharnier zwischen die beiden Hälften schiebt und dort versucht, den Muskel, der sie zusammenhält, zu durchtrennen. Dann öffnen sie sich ganz von alleine.

Zum Schutz der Handfläche ist ein robuster Handschuh ratsam.

 

Die Auster mit der flachen Klinge von der unteren Schale lösen. Dabei aufpassen, dass nichts von dem köstlichen Wasser verloren geht, in dem sie liegt.

 

Auf einer großen Platte, die mit zerstoßenem Eis bedeckt ist, anrichten.

 

Dazu reicht man hanseatisch weltläufig Champagneressig oder, wie Heine es liebte, Zitronensaft, der mit winzigfein geschnittenen Schalotten gewürzt ist.

 

Und kleine Chester-Brot-Türmchen.

Sie sehen hübsch aus und schmecken auch denen, die vielleicht keine Austern mögen.

 


Zutaten für 4 Personen:

  • 8 Scheiben Pumpernickel oder Vollkornbrot
  • Butter
  • 7 Scheiben Chesterkäse oder junger Gouda

 

Zubereitung:

  1. 7 Brotscheiben buttern
  2. jeweils mit einer Käsescheibe belegen und aufeinanderstapeln
  3. die Oberseite der Brotscheibe ebenfalls buttern.
  4. Zum Schluss mit der leeren, nur auf einer Seite gebutterten Brotscheibe abdecken.
  5. Senkrecht in jeweils 3 Streifen schneiden, diese quer in Türmchen legen.

 

Rezept: Martina Meuth & Bernd Neuner-Duttenhofer

Quelle:  WDR-Kochen mit Martina & Moritz vom 13.4.2013

           "Kulinarischer Städte-Trip: Die Welt-Küche der Hansestädte"

 

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