Chinesische Tee-Eier


Die chinesische Variante unseres guten alten Soleis – die Eier sehen sehr hübsch aus, wie Porzellan mit einem zarten Craquelée (einer von Rissen durchzogenen Glasur), und sie schmecken interessant! Man kann dafür auch einfach Ostereier nehmen, aber besser schmecken sie, wenn man sie frisch kocht.

 

Zutaten für 4 Personen:

6 Eier
2 gehäufte EL Teeblätter
1 Stück getrocknete Mandarinenschale (aus dem Asienladen, ersatzweise die frische Schale einer Mandarine oder Orange)
2 Sternanis
1 Zimtstange
5-6 EL Sojasoße
2-3 getrocknete Chilischoten
Kresse

 

 

Zubereitung:

Die Eier zunächst ganz normal wie ein Frühstücks-Ei anpieksen und 5-6 Minuten kochen.

 

Dann kurz abschrecken, damit man sie anfassen kann, und sehr vorsichtig auf der Arbeitsplatte rollen. Dabei behutsam die Schale anknacksen, und zwar möglichst gleichmäßig und rundum, sie aber nicht entfernen.

Oder die Schale rundum mit einem Löffel vorsichtig in kleine Stücke klopfen.

 

Einen Sud aus 1/4 Liter Wasser, den Teeblättern, der Mandarinenschale, Sternanis, Zimt, Sojasoße und Chilis kochen.

 

Die Eier darin weitere 5 Minuten unterhalb des Siedepunkts ziehen und schließlich darin abkühlen lassen.

 

Ruhig über Nacht in diesem Sud marinieren, erst dann pellen und auf einem Kressebett anrichten.

 

Rezept: Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Quelle:  WDR-Kochen mit Martina & Moritz vom 30.3.2013 "Das große Oster-Frühstück"

 

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