Rappel-Eier


Damit beim Auspusten die Eierschale ganz bleibt, piekst man mit einer stabilen Nadel zunächst ein winziges Loch in die Eierspitze. Dann sticht man – am besten mit einem kleinen, spitzen Messer – an der stumpfen Seite ein etwa daumennagelgroßes Loch heraus.

 

Bei beiden Löchern muss man darauf achten, dass das innere Häutchen durchstoßen wird.

 

Jetzt kann man das Ei durch das kleine Loch in der Spitze auspusten.

Es schlüpft so der gesamte Inhalt durch das größere Loch.

 

Das Ei wird nun behutsam und gründlich mit heißem Wasser ausgewaschen und schließlich mit der großen Öffnung nach oben zum Trocknen aufgestellt.

 

Dann werden die Eier bunt bemalt.

 

Man kann dafür ganz normale Wasserfarben verwenden, aber natürlich auch Wachsschreiber oder andere Buntstifte nehmen. In jedem Fall sollte man seiner künstlerischen Laune freien Lauf lassen.

 

Am besten zusammen mit Freunden und Kindern, dann ist der Wettstreit besonders lustig.

 

Vorsicht: Verzichten Sie auf wasserfeste Filzer oder ähnliche Stifte.

Deren Lösungsmittel könnten den Inhalt der Rappeleier beeinträchtigen.

 

Schließlich werden die Eier gefüllt, und zwar mit einer kunterbunten Mischung aus Hasel-, Wal- und Erdnüssen, Mandeln oder Pinienkernen, Rosinen, Schokolinsen, Zuckerostereiern, Liebesperlen, Schokoladenstückchen und auch Gummibärchen – kurz, lauter Sachen, die klein genug sind, um im Ei Platz zu finden. Die Öffnung wird jetzt noch mit selbstklebendem, passend zugeschnittenem Buntpapier zugeklebt – fertig ist das Rappelei.

 

Tipp: Natürlich darf man die geleerten Eier nicht einfach wegwerfen, es handelt sich schließlich um kleine Kunstwerke. Man kann sie dann an einem Faden aufhängen und damit die Osterzweige schmücken.

 

 

Rezept: Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Quelle:  WDR-Kochen mit Martina & Moritz vom 30.3.2013 "Das große Oster-Frühstück"

 

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