Dafür nehmen wir am liebsten den pflegeleichte Hokkaidokürbis, den man nicht zu schälen braucht. Er wird einfach halbiert, und die Kerne werden ausgeschabt. Gut ein Drittel des Kürbisfleisches
schneiden wir in schöne und gleichmäßige Scheiben – idealerweise mit der Aufschnittmaschine, damit die
Scheiben exakt gleich stark sind und später gleichmäßig gar werden. Der Rest wird grob gewürfelt.
Blumenkohl (auch die gelben, grünen und violetten Sorten aus Italien) ist für diese Zubereitung
geradezu ideal, denn mit den Stielen lässt sich eine herrlich sämige Sauce herstellen, ohne
sie mit Stärke, Mehl oder Sahne und Ei binden zu müssen, was die Sache natürlich sofort wesentlich kalorienträchtiger machen würde.
Dafür stellen wir zunächst ein Kartoffel-Püree her, das kräftig gewürzt und mit Ei vermischt
wird. Es soll dem Auflauf später Standfestigkeit verleihen.
Es schmeckt pur, als vegetarisches Gericht. In
diesem Fall kann man es am Ende der Schmorzeit mit Scamorza belegen und noch
so lange backen, bis dieser cremig zerläuft. Es ist aber auch eine fabelhafte Beilage zum
gebratenen Fleisch. Besonders köstlich zum Beispiel, wenn man das Roastbeef über die Form in den Ofen setzt, so dass der Fleischsaft aufs Gemüse tropfen kann und es zusätzlich würzt.