Rezept von Elisabeth Volkmann
Zutaten
Für die Reiberdatschi:
- 8 (männerfaust-)große Kartoffeln, die Hälfte festkochend (Sorte Sieglinde), die andere mehlig-festkochend
- 1 große Gemüsezwiebel
- 2 – 4 Knoblauchzehen
- 200 g Magerquark
- 2 EL Grieß
- Salz
- grob gemahlener schwarzer Pfeffer oder Steak-Pfeffer
- neutrales Pflanzenöl
Für das Apfel-Kompott:
- 750 g Äpfel
- ⅛ Liter Weißwein
- 4 EL Zucker
- Schale 1 Zitrone, unbehandelt
- 1 Zimtstange
Zubereitung
Reiberdatschi:
Kartoffeln waschen, schälen und auf einer Gemüsereibe (mit der Hand) nicht zu grob und nicht zu fein in eine Schüssel raspeln. Schneller geht es zwar mit der Küchenmaschine, aber dann werden die Reibekuchen nicht so, wie sie sein sollen.
Falls die Kartoffeln zu viel Wasser gezogen haben, etwas abgießen. Die Masse darf aber nicht so trocken wie für Knödel sein. Zwiebel und Knoblauch pellen bzw. schälen und zu den Kartoffeln reiben. Quark, Salz, groben Pfeffer und Grieß zugeben und alles gut vermengen.
Reichlich Pflanzenöl (die Kartoffelpuffer sollen ein bißchen schwimmen können) in einer großen schweren (möglichst gußeisernen) Pfanne stark erhitzen. Die Kartoffelmasse in handtellergroßen Fladen in die Pfanne geben, knusprig ausbacken und anschließend auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Apfel-Kompott:
¼ Liter Wasser, Weißwein, Zucker, Zitronenschale und Zimtstange in einen Topf geben. Äpfel schälen, in Stücke schneiden und das Kerngehäuse ausschneiden. Die Apfelstücke in den Sud legen und ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis das Kompott gar, aber noch stückig ist. Die genaue Garzeit hängt von der Apfelsorte ab.
Rezept: Elisabeth Volkmann
Quelle: alfredissimo! 04.04.1997