Zutaten für 4 Personen
- 400 g Rinderschulter
- 1 EL Schweineschmalz
- 2 Zwiebeln
- 3 Knoblauchzehen
- Kreuzkümmel
- Fenchelsamen
- Sternanis
- Kardamom
- Currypulver
- Zimt
- 1 Chili
- Lorbeerblätter
- 3 große Kartoffeln
- 1 Paprika
- Salz
- Pfeffer
- 500 ml Fleischbrühe
- 2 Tomaten
- 100 g Kidneybohnen
- 1 Zitrone
- Koriander
- Kastenweißbrote
Zubereitung
Rinderschulter in mundgerechte Würfel schneiden und in Schweineschmalz scharf anbraten. Zwiebeln zerteilen und mitbraten sowie gehackten Knoblauch. Kreuzkümmel und Fenchelsamen mitrösten lassen. Sternanis und Kardamom mörsern und Currypulver und Zimt dazugeben. Chili in Ringe schneiden und hineingeben, ebenso Lorbeer. Kartoffeln schälen und grob würfeln, ebenso die Paprika. Mit in den Topf geben, mit Salz und Pfeffer. Mit so viel Fleischbrühe angießen, dass der Inhalt knapp bedeckt ist. Etwa 1 Stunde simmern lassen, bis das Fleisch zart ist.
Alternativ kann man auch einen Schnellkochtopf verwenden, um Zeit zu sparen. Dann verkürzt sich die Kochzeit auf etwa 20 Minuten.
Gewürze und die Stärke der Kartoffeln sollten die Flüssigkeit hierbei ausreichend binden. Ist dies nicht der Fall, mit angerührter Speisestärke nachbinden.
Zum Servieren die Weißbrotlaibe in der Mitte durchschneiden und das weiche Innere herauslösen, sodass viereckige „Behälter“ aus Weißbrot entstehen. Darauf achten, dass die Wände nicht zu instabil werden. Äußeres und Inneres im Backofen bei 170 °C 5 Minuten anrösten.
Nun das Bunny Chow mit gewürfelten Tomaten, Kidneybohnen, etwas Zitronensaft und grob gezupftem Koriander verfeinern, in das geröstete Brot füllen und das Innere zum Tunken dazu reichen.
Traditionell wird dieses südafrikanische Gericht mit den Händen gegessen.
Rezept: Mario Kotaska
Quelle: Volle Kanne 2021