Zutaten für 4 Personen
Für die Kartoffel-Krapfen:
- 500 g Kartoffeln, mehligkochend
- 1 TL Kümmel
- 1 Stängel Basilikum
- 40 g getrocknete Tomaten
- 4 Eier
- 20 g Hefe
- 200 ml Milch
- 60 g Mehl
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Muskat
- Salz
- Pfeffer
- ca. 500 g Frittierfett
Für die Tomatenkirschen:
- 12 reife Kirschtomaten
- 1 EL Olivenöl
- 50 g Zucker
- 4 EL Safranessig
- 2 EL Estragonessig
- 1 Bio-Orange
- 2 TL Ingwersaft
- 1 EL Tomatenketchup
- 1 EL Tomatenmark
- 1 EL Sweet-Chili-Sauce
- 1 Prise Gewürznelke, gemahlen
- 1 Prise Piment, gemahlen
- 1 Prise Cayennepfeffer
- Salz
- Pfeffer
Zubereitung
Tomaten:
Kirschtomaten in einer Pfanne mit 1 EL Olivenöl anbraten, bis die Haut aufplatzt. Auf Küchenkrepp geben und die Haut am Strunk aufdrehen. Zucker in einem Topf karamellisieren, mit Essigen ablöschen und Essig auskochen lassen. Orange abwaschen, abtrocknen, zur Hälfte fein abreiben und anschließend auspressen. Orangensaft, Abrieb der Orange, Ingwersaft, Ketchup, Tomatenmark und Chilisauce zugeben und leicht köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Piment, Nelke und Cayennepfeffer würzen und den Topf vom Herd ziehen. Basilikum abspülen, trocken schütteln, fein schneiden, mit den Tomaten in den Sud geben und 4 Stunden marinieren lassen.
Krapfen:
Kartoffeln mit Schale in einem Topf mit etwas Kümmel kochen.
Basilikum abspülen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und sehr fein schneiden. Getrocknete Tomaten sehr fein hacken. Gekochte Kartoffeln abschütten, pellen und durch eine Presse drücken. Eier trennen, das Eiweiß zu Schnee schlagen. Hefe in der Milch auflösen. Mehl, Backpulver, Eigelbe, Hefemilch, Basilikum und getrocknete Tomatenstücke zu den Kartoffeln geben, alles gut vermengen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Zuletzt das Eiweiß unterheben. Den Teig abgedeckt bei Zimmertemperatur 30 Minuten gehen lassen.
Frittierfett erhitzen. Mit einem Esslöffel aus dem Kartoffelteig kleine Stücke abstechen und im heißen Frittierfett goldgelb ausbacken. Auf Küchenkrepp abtropfen und mit den Tomatenkirschen anrichten.
Rezept: Jörg Sackmann
Quelle: ARD-Buffet vom 12.05.2015