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Mario Kotaska | Gyros-Schichtbraten mit Zaziki und Krautsalat


Zutaten für 4 Personen 

 

Für den Schichtbraten: 

  • 700 g Schweinenacken am Stück (angefroren)
  • 3 Zwiebeln
  • 125 g Feta
  • Bratengarn
  • Olivenöl

 

Für das Gyros-Gewürz:

  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • Rosmarin
  • Oregano
  • Kreuzkümmel
  • Knoblauchpulver
  • Zwiebelpulver
  • gemahlener Zimt
  • Paprikapulver
  • Pfeffer
  • Salz

 

Für Zaziki:

  • 1 Salatgurke
  • 400 g griechischer Joghurt (10%)
  • Dill
  • Knoblauch
  • 30 ml Olivenöl
  • Salz
  • Zucker

 

Für roten Krautsalat:

  • ½ Kopf Rotkohl
  • Zitronensaft
  • 15 ml Tafelessig
  • 35 ml Olivenöl
  • Etwas Gyros-Gewürz (siehe oben)

 

Zubereitung 

 

Schichtbraten: 

Den Schweinenacken im Ganzen für etwa 1 Stunde im Tiefkühler anfrieren – er lässt sich dann einfacher schneiden.

 

Gyros-Gewürz:

Zuerst das Gyros-Gewürz herstellen, davon wird eine große Menge benötigt (ca. 1 Kaffee-Tasse voll): Alle Zutaten vermischen und gegebenenfalls mörsern, wenn sie nicht bereits in Pulverform vorhanden sind.

 

Schichtbraten: 

Zwiebeln dünn hobeln. Feta mit der Hand zerkrümeln. Schweinenacken mit einem scharfen Messer längs in möglichst dünne Scheiben schneiden (Dieser Schritt kann auch vom Metzger erledigt werden). Mit einem Nudelholz die einzelnen Scheiben klopfen und auswellen. Dann alle Scheiben mit reichlich Gyros-Gewürz einreiben. Nun aufstapeln und zwischen die Scheiben abwechselnd Zwiebeln und Feta geben. So verteilen, dass keine Reste entstehen. Den Braten in Form bringen und mit Bratengarn umwickeln. Mit Olivenöl einreiben und nochmals Gyrosgewürz außen aufbringen. Auf einem Gitter mit Fettpfanne platzieren. Zunächst 30 Minuten bei 220 °C backen. Dann die Temperatur reduzieren. Je nach Größe 1 – 1 ½ Stunden bei 160 °C fertig garen, bis eine Innentemperatur von über 70 °C erreicht ist.

 

Tipp:

Wer kein Thermometer hat, kann dies überprüfen, indem man eine Nadel oder einen Metallspieß, an der dicksten Stelle, in den Braten sticht, kurz wartet und sich den Spieß dann vorsichtig an die Lippe hält: Fühlt sich der Spieß unangenehm heiß an, ist der Braten fertig.

 

Zaziki:

Eine Salatgurke, mit oder ohne Schale, auf einer Reibe grob reiben. Mit Joghurt, gehacktem Dill und Knoblauch vermischen, der mit etwas Olivenöl und Salz püriert oder gemörsert wurde. Mit Salz und Zucker abschmecken und noch etwas Olivenöl zugeben. Zaziki schmeckt intensiver, wenn er einige Stunden durchziehen kann – daher sollte er am besten am Vortag zubereitet werden.

 

Krautsalat: 

Ebenso verhält es sich mit dem Krautsalat, auch dieser kann am Vortag hergestellt werden, damit er noch besser schmeckt: Dafür dünn gehobelten Rotkohl mit Salz, Pfeffer und Zucker bestreuen und mit den Fingern gut „durchmassieren“ (Es empfiehlt sich, für diese Arbeit Handschuhe zu tragen, da die Verfärbungen äußerst widerstandsfähig sind). Einige Minuten stehen lassen – der Rotkohl lässt nun Wasser. Dieses Wasser abtropfen lassen und wegschütten. Nun Zitronenabrieb, -saft und Essig hinzufügen, dann erneut durchmassieren. Einige Esslöffel Olivenöl sowie, nach Geschmack, etwas vom Gyros-Gewürz zugeben.

 

Anrichten:

Den Braten nach 5 minütiger Ruhe im ausgeschalteten Backofen entnehmen und mit einem scharfen Messer - oder noch besser einem Elektro-Messer - in dünne Scheiben schneiden. Dabei das Bratengarn entfernen. Somit ist das Gyros fertig und kann mit Rotkraut-Salat sowie Zaziki serviert werden. Wer nicht auf Kohlenhydrate und Gluten verzichten muss oder möchte, kann ein frisches Fladenbrot dazu reichen.

 

 

Rezept: Mario Kotaska

Quelle: Volle Kanne 2020

 

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